Energiespender für Leistung und Lebensqualität

Aufgrund des aufrechten Ganges und der Schwerkraft der Erde beträgt die Durchblutung der Lunge an der Lungenspitze weniger als ein Zehntel pro Minute, während im untersten Drittel der Lunge die Durchblutung einen Liter pro Minute beträgt.

Bei flacher Atmung werden die unteren Lungenbläschen also mit Sauerstoff unterversorgt.

AtmungSo atmen "Falschatmer" zwar 20 Prozent Sauerstoff ein, jedoch 17 Prozent wieder aus. Sie nutzen also mit jedem Atemzug nur 3 Prozent des Sauerstoffs. "Nasenatmer" atmen auch 20 % Sauerstoff ein, aber nur 12 % wieder aus. Sie nutzen also 8 % des Sauerstoffs. Das bedeutet eine enorme Leistungssteigerung.

Die Nase hat eben nicht nur die Aufgabe Gerüche wahrzunehmen, sondern sie filtert die Luft, befeuchtet sie und wärmt sie an. Durch diese Funktionen ist der Sauerstoffaustausch in den Lungenbläschen wesentlich höher als bei der, meistens auch flachen, Mundatmung.

Unzureichende Ausatmung, die mit einer flachen Atmung einhergeht, führt dazu, dass sich Kohlendioxyd und Schlacken als Abfallprodukt des Atmens im unteren Teil der Lunge stauen, was eine vorübergehende Vergiftung bewirkt, die sich in Müdigkeit, Erschöpfung und Unruhe äußert.

Ständige Sauerstoffunterversorgung durch falsches Atmen führt zu Kopfschmerzen, Verspannungen, Kreislaufproblemen und einem sichtbaren Leistungsabfall.

Falsche Atmung bei Stresssituationen führt oft zu Denkblockaden

Insbesondere bei Stresssituationen schaltet der Körper auf eine flache und schnelle Mundatmung. Dadurch wird die Herzfrequenz gesteigert, die Stoffwechselfunktionen nehmen zu und im Gehirn werden kurze Gamma und Deltawellen erzeugt. Ergebnis: Ein enormer "Staudruck" im menschlichen Körper, der im Gehirn zu einer Denkblockade führen kann. Diese Blockaden sind bei Prüfungen oder auch in Redesituationen ausgesprochen hinderlich. Sie können die Lernarbeit von Tagen und Wochen in einer einzigen Sekunde zerstören. Jeder hat wohl diesen "Prüfungsstress" schon erlebt!

Atmung bei Stress

  • Schnelle und flache Mundatmung
  • Steigerung der Herzfrequenz
  • Steigerung Stoffwechselfrequenz
  • Veränderung der Gehirnwellen

Ergebnis falscher Atemtechnik

  • Verminderter Sauerstoffaustausch und damit reduzierte Leistungsfähigkeit
  • Reduzierte Denkfähigkeit, bis hin zur Denkblockade

Im übrigen drückt sich richtiges Atmen auch in einer selbstbewussten und aufrechten Körperhaltung aus.

Fazit

Wer langfristig leistungsfähig sein will, muss richtig atmen. Hier ist der Linguator® eine einfache Trainingshilfe.